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Fahrt zum Odilienberg (03.06.2007)

Am 3.Juni 2007 führte uns eine Busfahrt zum heiligen Berg im Elsass dem Odilienberg. Sein Gipfel liegt 763m über NN. Bei klarem Wetter bietet sich ein herrlicher Blick, (den auch Göthe schon schilderte) in die Rheinebene. Oben befindet sich ein Gebäude-Komplex mit modernem Hotelbetrieb, kirchlichen Räumen, eine ehemalige Klosteranlage. Dies unter fachlicher Führung zu besichtigen war Teil unseres Vorhabens. Die Anhöhe ist mit jedem Fahrzeug gut zu erreichen.

Die ausführliche Legende zur heiligen Odilie schilderte uns Frau Hartmann, Tourist – Fachfrau aus Collmar.

Über die Besiedlung das heiligen Berg gibt es unter Wissenschaftler nicht immer die gleiche Ansicht. So glauben Franzosen, dass die Heidenmauer von Galliern errichtet wurde, Deutsche sehen die Germanen als Erbauer. Wer den Rundweg fast immer entlang der Heidemauer wandert und mit etwas Aufmerksamkeit besonders den Waldboden im Auge behält, wird einen Waldfriedhof mit Merowinger Gräber, die Druidengrotte, zwei noch gut erkennbare Eingänge an der Heidenmauer, aber auch eine Waldlichtung auffinden, eine Stelle an der 1992 ein Airbus zerschellte und 87 Menschenleben forderte

Gedenksteine und eine Tafel mit den Namen der Opfer erinnert an das Unglück.

Man wäre gerne noch ein wenig geblieben, denn  Frau „Mosser“ besuchte uns, der Engel von Ottrott wie man sie nennen könnte. Sie wollte uns wieder begegnen.

Als wir uns bei der „Vortour“ im Weg irrten, sprach sie uns an und bot ihre Hilfe an. Sie fuhr uns mit ihrem Fahrzeug zum Odilienberg zurück.

An diesem Tag drängte die Polizei. Die Strasse noch Barr musste wegen eines Radrennens gesichert und somit gesperrt werden. Eile war geboten.

So eilten wir zur Weinprobe nach Barr. Leider wollten an dieser Weinprobe nur 22 Personen teilnehmen. Schade, denn es war eine Weinprobe anderer Art. Das private „Weinmuseum“, die sehr alten Weine in einem separaten Flaschenkeller, das promenieren zwischen alten Holzfässern mit bis zu 21 000 ltr. Fassungsvermögen erlebt man nicht alle Tage.

So wurde bei der Rückfahrt noch ein zweites Picknick eingerichtet, denn es galt das restliche Brot, Käse und Wurst und Wein unter das Wandervolk zu bringen.

Zu erwähnen sei noch die Gruppe die den etwas beschwerlichen Weg zur „Odilienquelle“ nahm. An dieser Quelle, so die Legende, wurde die als Kind blinde, Odilie, nach einer Waschung sehend. Ob bei unseren Wanderern jemand diese Waschung nach vollzogen hat und ob sich in deren Blickfeld etwas änderte ist mir nicht bekannt.

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Unseren herzlichsten Dank gilt dem Wanderführer Walter Gutfrucht für die Planung, Organisation und Durchführung dieser schönen und lehrreichen Wanderung.

Bericht: Walter Gutfrucht // Bilder: Uwe Rinka, Juni 2007

[zu den Bildern]

  

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