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Brunnen-Wanderung in Lembach 13.05.2007

10Jahre VogesenClub -Lembach- / PWV Gimmeldingen

10 Jahre freundschaftliche Beziehungen zum VogesenClub Hagenau-Lembach nahmen wir zum Anlass, um unseren Wanderfreunden einen Besuch abzustatten.

Der Tag stand unter einem guten Stern. Lutz, sein Bus und gute Laune, das sind ideale Vorraussetzungen.

Der Fahnenschmuck am Haus in Lembach, symbolisierend: Deutschland, Frankreich, Europa und den Vogesenclub, das sind Zeichen des Willkommens.

Begrüßungsworte vom Präsident Wollfer. Die Begrüßung durch Monsieur le maire, den Bürgermeister von Lembach C. Schlosser in deutsch natürlich.
 

Dann das Tüpfelchen auf dem I, die musikalische Begrüßung mit dem Jagdhorn, hervorragend dargeboten vom ersten Beigeordneten der Gemeinde Lembach M. Bernhard Spill.

 

Das Händeschütteln, die Umarmung, sowie das Küsschen soweit man sich kannte, all die Gesten, für Neulinge sind sie erstaunend. Es sind Gesten wie man sie nicht jeden Tag erfährt, es ist wohltuend. Immerhin kennt man sich schon zehn Jahre.

Zur Erinnerung überbrachten wir, ein mit einem bronzenen Rahmen versehenes Bild vom Weinbiethaus und seiner Umgebung, sowie ein Korb mit "güldenem" Jubiläumswein und unseren Vereins-Gläsern.

Die Wanderfreunde vom Vogesenclub hatten 2 Urkunden vorbereitet (franz. und deutsch), die von beiden Vorsitzenden unterschrieben worden sind.

Unser Ortsvorsteher Dr. Preuninger und Bürgermeister Schlosser, sie verstanden sich auf Anhieb. Da wird noch manche Begegnung folgen.

Nach Kaffee und Kuchen begab sich eine doch große Gruppe auf den Weg um Lembach unter kompetenter Leitung zu erkunden. Lembach hat eine lange Geschichte aufzuweisen, das zeigte der Rundgang.
Schon vor den Römern und Kelten gab es hier menschliche Besiedlungen, wie Funde beweisen. Es gab Mühlen, das Fleckensteinische Schloss, die alte Poststation, die an der Römerstrasse lag und das heutige Gasthaus zum „Cheval blanc“ zum weißen Ross beherbergt.

Am Torbogen steht geschrieben:
„Klugen Tadel muß man ehren,
denn der leitet uns zur Pflicht.
Aber auf die Spötter hören,
fördert unsre Werke nicht“

Es gibt noch den alten Waschplatz an der Sauer und das Haus Schweickart, in dem ein Lembacher Bürger geboren wurde, dessen Nachfahre in den USA als Raumfahrer bekannt wurde. Es war ein Enkel: Russel Schweickart der am Apollo neun Programm beteiligt war und im Jahre 1969 die Heimat seiner Vorfahren besuchte. Vor der „Mairie“, dem Rathaus, steht ein schön geschnitzter, wuchtiger Baumstamm mit Symbolen des Ortes. Der Stamm war ein Opfer des verheerenden Sturm Lothar.

Das Gedicht vom Heimatdichter „Henry Mertz“ „Mein Brunne ist ein Troubadour“ wurde dargeboten vom Bürgermeister C. Schlosser in „Elsässisch“ von der Mandelblütenkönigin Simone Reiß in deutsch und von der Mandelblütenprinzessin Susanne Sander in französischer Sprache, was den Beifall aller Anwesenden fand.

Vieles spielte sich im Freien, vor dem Wanderheim ab. So musste wer etwas zu sagen hatte, auf den Stein, um gesehen und gehört zu werden.

So trug zum Abschluss der „Schnorres“, ein selbst verfasstes Gedicht zu unserer Begegnung in „Elsässisch“ vor. Das wurde von allen verstanden und mit Beifall bedacht.

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Die Wanderfahrt wurde geplant, organisiert und durchgeführt von dem Wanderführer Walter Gutfrucht. Hierfür unseren herzlichsten Dank!

Bericht: Walter Gutfrucht // Bilder: Uwe Rinka, Mai 2007

[zu den Bildern]

  

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