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Busfahrt in die Nordpfalz St. Julian und Wolfstein 06.11.2005

Groß war die Nachfrage zur Fahrt nach St. Julian. An diesem Ausflug nahmen, bei sehr schönem Wetter, insgesamt 75 Wanderer und Wanderinnen, davon 16 Jugendliche, teil.  

Die Fa. Hetzler musste  ihren  Jumbobus mit 80 Sitzplätzen  und ihren besten und vielen von uns bekannten Busfahrer "Lutz",  aufbieten. Der brachte gutes Wetter, gute Laune (wie immer) und den neuen Song „Fläschknepp“ mit, der auf Anhieb ankam.

Gewandert wurde in zwei Gruppen um den Zugang zur Mühle zu dosieren. Die Führung in der Ölmühle übernahm der Ver-bands Bürgermeister, Herr Mensch persönlich. Die Ölmühle wurde 1720 errichtet. Sie wurde über die Jahrhunderte von ihren Besitzern beschützt und behütet wie ein Juwel. Fast wäre sie dem Abrissbagger, der schon seine Krallen ins Dach setzte in den sechziger Jahren zum Opfer gefallen.

Die Ölmühle ist einmalig in Europa. Die Mühle besitzt ein gut ausgeklügeltes Presswerk, das noch funktioniert, sowie das erforderliche Mahlwerk. Die Kraft der Wasserräder, deren es zu Anfang vier waren, konnte durch eine Mechanik auf ein Getreide Mahlwerk umgelenkt werden. Damit wurde noch in den fünfziger Jahren „Spelt“ ein seltenes, aber noch sehr begehrtes Getreide gemahlen.

Zur Mittagsrast war für uns in der Gaststätte, „Sportheim St. Julian“ reserviert. Für den Wirt und sein Personal war an diesem Sonntag höchste „Kapazitäts- Auslastung gefordert. Wir wurden flott bedient.

Man war sehr zufrieden.

Nach Wolfstein zum Kalkbergwerk führte die zweite Etappe. Drei Gruppen erhielten fachlich sehr gute Erläuterungen, über den Werdegang und die Entstehung von Kalk.

Eine harte Arbeit, die mit Bohrungen und Sprengungen große Sorgfalt erforderte. Diese Arbeit wurde zu letzt nur von einem Mann bewältigt. Da der Erlös nicht mehr den Aufwand deckte, und nach immer strengeren Auflagen durch das Bergbauamt, stellte der damalige Besitzer und Betreiber der Grube (Otto Kappel) im Jahr 1967 den Abbau ein. Im Jahre 1980 wurde aus der Grube ein Museumsbergwerk.

Ein Spaß für groß und klein war die Fahrt mit der Grubenbahn. Die Ausfahrt mit dem letzten Zug wurde von Sven Deidesheimer, dem jüngsten Lockführer, bravourös geleitet.

Ein schöner Tag, eine Reise in die alte Zeit, ging zu Ende.

Bericht: Walter Gutfrucht - November 2005; Bilder: Dieter Neuwald; Bernd Lorenz, Willibald Kratz - November 2005

Wir danken den Wanderführern Walter Gutfrucht und Adolf Müller für die Durchführung und Organisation der Wanderung. Vielen Dank!

 

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