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Bericht zur Wanderfahrt in das Weserbergland vom 12.-17.08.2004

Zu einer 6-Tage-Wanderfahrt in nördlichere Gefilde ist die PWV-Ortsgruppe Gimmeldingen mit 42 Wanderfreunden Mitte August gestartet. Der Hotelier aus einem Vorort von Rinteln an der Weser hatte die Wanderer mit einem seiner 2 eigenen, hochmodernen und komfortablem Bus in Neustadt, Gimmeldingen und Königsbach, frühmorgens persönlich abgeholt, wobei sogar Wanderfreunde aus dem Schwarzwald begrüßt werden konnten.

Über die Autobahn von Neustadt, Frankfurt, Sauerland und die landschaftlich interessante Gegend Ostwestfalens und Oberhessens, erreichte man dann am Nachmittag Rinteln, wo eine Besichtigung der Altstadt an der Weser den Abschluss dieser Anreise bildete.  Nach der Hotelbelegung konnte man dann noch die umfangreiche Hirschzucht des Hoteliers, mit „kapitalen“ Tieren, bis hin zum 18-Ender bewundern.

Die nächsten Tage waren erfüllt mit Wanderungen, z. B. vom bekannten „Hermanns-Denkmal“ dem Andenken an die Römer-Schlacht im Teutoburger-Wald, bis hinüber zu den ebenso bekannten „Extern-Steinen“, einer Tour über Berge und Täler, sowie einem, von den kompetenten Wanderführern, in Zusammenarbeit mit dem Hotelier ausgearbeiteten, vielfältigen und abwechslungsreichem Programm.

Der Hotel-Bus brachte die Wanderer zur Adlerwarte Berlebeck, wo Flugvorführungen von Adlern, Geiern, Falken und anderen Greif-Vögeln interessante und spannende Einblicke boten; in die Arbeit einer für Aufzucht, Pflege und Wiedereinwilderung anerkannten Vogelwarte. Umrahmt von fachkundig geführten, interessanten Wanderungen boten Stadt- und Schlossbesichtigungen in Detmold/Lippe, Bückeburg und bei den Fürsten zu Schaumburg-Lippe hochinteressante Einblicke in Wesen, Art und Leben früherer bürgerlicher und adliger Bewohner. Ein Höhepunkt der Fahrt war der Besuch der Stadt Minden und des „Kaiser-Wilhelm-Denkmals“ hoch über dem Durchbruch der Weser durch das Gebirge bei der sog. „Porta Westfalica“, der westfälischen Pforte, sowie einer anschließenden Schifffahrt auf Weser und Mittelland-Kanal einschließlich einer Schiffs-Schleusung am Wasserstraßen-Kreuz, mit einem Höhen-Unterschied von ca. 13 m. Die Rückfahrt zum Hotel erfolgte durch das romantische Extertal mit seiner über 18 km langen Eisenbahn-Draisinen-Strecke.

Die „Rattenfänger“-Stadt Hameln erfreute die Wanderer mit einer Stadtführung und dem, jeden Sonntag stattfindenden, Laienspiel über die mittelalterliche Befreiung der Stadt von der Ratten- und Mäuseplage und der Rache des Rattenfängers, der, um seinen versprochenen Lohn geprellt, alle Kinder der Stadt auf „Nimmer-Wiedersehen“ entführte.

Eine besondere Überraschung hatten sich die Wanderführer für den Sonntag-Abend ausgedacht und luden die Gruppe zu einem gemütlichen „Bunten Abend“ ein. Ein Alleinunterhalter mit Musik und witzigen Vorträgen wechselte sich ab mit humorvollen  und unterhaltsamen Beiträgen, Sketchen und Liedern aus dem Kreis der Wanderfreunde. Die nimmermüden Wanderer zeigten auch hier ihre Ausdauer und schwangen tapfer das Tanzbein.

Nach einer umfangreichen Wanderung bzw. Bootsüberquerung des „Steinhuder Meeres“ am 5. Tag und einer sehr schmackhaften Besichtigung einer Aalräucherei wurde dann, am Tag 6, wieder mit dem hoteleigenen Reisebus die Heimreise angetreten, die dann auf der Rückfahrt noch hoch über Kassel beim „Herkules-Denkmal“ auf der Wilhelmshöhe vorbeiführte.

Bundesstraßen und Autobahnen brachten dann die, um viele Erlebnisse und Eindrücke reicher gewordene Wandergruppe wieder zurück in den Heimatort.

Bericht: Karl Heinz Reh; August 2004; Bilder: Willibald Kratz

Einen ganz herzlichen Dank für die sehr gute Organisation und Durchführung der Mehrtagesfahrt geht an unsere Wanderführerfamilien den Familien Ehrenfried Reh und  B. Fanelsa.

  
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