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Gimmi "online"

Ausgabe 1/2004

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Vorwort

Liebe Pfälzerwaldfreunde,
2004 ist ein Jahr vieler großer Ereignisse. Dies gilt auch für unser Vereinsleben, denn am 28.2.2004 finden ...........
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Rezept für ein heiteres Jahr

Ein Rezept für ein heiteres Jahr hat Katharina Elisabeth Goethe verfasst, das wir Ihnen nicht vorenthalten wollen:........
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Auszug aus der "Wanderzeit" zum Thema Wandern

Was gehört zum Wandern?
Die Frage nach dem, was das Wesen des Wanderns ausmacht, wird von Menschen, die in ihrer Freizeit viel wandern, unterschiedlich beantwortet.   .......
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Unsere Geburtstagskinder ab 70 Jahren

Herzlichen Glückwunsch allen unseren Geburtstagskinder.
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Gedicht von Paul Münch "Mer Pälzer und die Weltachs'"

Mer Pälzer und die Weltachs' ........
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Totenehrung

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Wer betreut die markierten Wanderwege im Pfälzerwald?

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Zu guter Letzt

Naturschutz war und ist ein zentrales Anliegen unseres Vereins; wir wollen gerade hierbei Vorbilder und Motor sein. ...........
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ENDE INHALTSVERZEICHNIS

 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorwort

Liebe Pfälzerwaldfreunde,
2004 ist ein Jahr vieler großer Ereignisse. Dies gilt auch für unser Vereinsleben, denn am 28.2.2004 finden im Rahmen unserer Hauptversammlung Vorstandswahlen statt. Obwohl sich alle bisherigen Vorstandsmitglieder bereit erklärt haben, erneut, jedoch teilweise für andere Funktionen, zu kandidieren, sind mehrere Vorstandspositionen neu zu besetzen, weil sie entweder zuletzt vakant waren oder von Vorstandsmitgliedern zusätzlich mit wahrgenommen wurden, was sicherlich kein Dauerzustand sein soll. Im einzelnen handelt es sich hierbei um den Jugendwart und seinen Stellvertreter, den stellvertretenden Rechner, den stellvertretenden Markierungswart sowie den stellvertretenden Schriftführer. Wer Interesse hat, sich um eine dieser Positionen zu bewerben, der möge sich bitte baldmöglich mit der ersten Vorsitzenden, Edelgard Schäker, in Verbindung setzen, die auch über Art und Umfang der jeweiligen Aufgabe informieren kann. Selbst-verständlich ist der gesamte Vortand gerne bereit, Bewerber und künftige neue Vorstandsmitglieder mit Rat und Tat insbesondere in der Start-Phase des neuen Amtes zu unterstützen.

Grundsätzlich gilt auch für unseren Verein: Ohne ehrenamtliche Tätigkeit in Verbindung mit der Bereitschaft, auch Verantwortung zu übernehmen, geht es einfach nicht. Denn schließlich leisten wir als PWV eine ganze Menge nicht nur für die Vereinsmitglieder, sondern für alle, die sich für den Pfälzerwald interessieren. Wanderungen, Ausflüge, Feste werden vorbereitet und organisiert, unser Weinbiethaus wird in Schuss gehalten, ein großes Netz von Wanderwegen wird kontrolliert und genauestens markiert, und, und, und.... Hier ist Engagement gefragt, denn alle diese Dinge geschehen nicht von selbst und automatisch, sondern nur durch die Bereitschaft von Mitmenschen, anderen eine Freude zu bereiten - und nicht selten strahlt diese Freude dann auch zurück. Dabei hält sich der zeitliche Aufwand durchaus in einem akzeptablen  Rahmen.

Deshalb an dieser Stelle der Appell an alle: Machen Sie mit, beteiligen Sie sich an der Vereinsarbeit, kandidieren Sie für den Vorstand - Sie werden sehr schnell feststellen, wie viel Freude es macht, in einem harmonischen und einsatzfreudigen Team mitzumachen - und bei aller Arbeit wird auch noch viel gelacht.   

Allen großen und kleinen Leserinnen und Lesern wünschen wir zum Neuen Jahr alles Gute, vor allem Gesundheit.

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Rezept für ein heiteres Jahr

Ein Rezept für ein heiteres Jahr hat Katharina Elisabeth Goethe verfasst, das wir Ihnen nicht vorenthalten wollen:

Man nehme 12 Monate, putze sie ganz sauber von
Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und Angst
2Und zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile,
so dass der Vorrat genau für ein Jahr reicht.
Es wird jeder Tag einzeln angerichtet
Aus 1 Teil Arbeit und
2 Teilen Frohsinn und Humor.
Man füge 3 gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu,
1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie
und 1 Prise Takt.
Dann wird die Masse reichlich mit Liebe übergossen !
Das fertige Gericht schmücke man mit
2Sträußchen kleinster Aufmerksamkeiten
Und serviere es täglich mit Heiterkeit
Und einer guten erquickenden Tasse Tee (oder Kaffee).

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Auszug aus der "Wanderzeit" zum Thema Wandern

Was gehört zum Wandern?

Die Frage nach dem, was das Wesen des Wanderns ausmacht, wird von Menschen, die in ihrer Freizeit viel wandern, unterschiedlich beantwortet.
Manche halten Wandern für eine Tätigkeit, bei der soziale Bezüge wesentlich sind. Wandern wird oft in einer Gruppe betrieben; diese Gruppe ist eine Erlebnisgemeinschaft, in der sich Gesprächsbereitschaft, Zusammengehörigkeitsgefühl und freundschaftliche Beziehungen ausbilden. Positive Begegnungen finden bei gemeinsamen Wanderungen viel häufiger statt als bei allen andere Betätigungen, die in einer Gruppe erfolgen können. Ärzte sprechen von einem Therapieeffekt des Wanderns in Grünen.

Zahlreiche Menschen sehen im Wandern zunächst die körperliche Betätig-jung, die zwar nicht wettbewerbsmäßig betrieben wird, gleichwohl aber Leistungen verlangt. Wandern hat für diese Menschen also einen sportlichen Aspekt. Durch das bloße Voreinandersetzen der Füße und das Mitschwingen des Körpers wird körperliches Wohlbefinden erzeugt, die erbrachte Leistung erzeugt Freude über das Geschaffte.

 Eine dritte Gruppe von Wanderern betont das geistige Wesen des Wanderns; die Vertreter dieser Meinung gehen von einem Erfahrungszuwachs, von einem Zuwachs an Wissen aus. Dieses Wissen bildet sich durch die Begegnung mit Menschen, Landschaften, mit Kulturdenkmälern, oder -  in einem engeren Sinne fachbezogen – mit Botanik, Geologie, Geographie, Geschichte, Kunstgeschichte oder anderen Wissensgebieten.

Wieder andere Wanderer weisen auf den Erlebnischarakter hin, der jedem „Unterwegsein“ innewohnt. Die Bewegung in der Landschaft und die innige Vertrautheit mit den Erscheinungen der Natur führen den Menschen zu seinen Ursprüngen zurück. Die Begegnung mit solchen Ursprüngen ist als ein Grunderlebnis des Menschen anzusehen.

Manche betrachten Wandern von einem ästhetischen Gesichtspunkt aus; Gestalt und Farben einer Landschaft können großartig, erhaben oder lieblich sein, die Formen können schwingen oder ruhen, gelassen oder aufregend wirken. Die Ästhetik einer Landschaft übt auf die Sinne des Menschen einen dauernden, angehenden Reiz aus, der die Sinne verfeinert und die künstlerische Natur des Menschen fördert.

Viele Wanderer erleben Wandern als Befreiung. Es enthebt sie für eine befristete Zeit aller Sorgen und Fesseln des täglichen Lebens. Die „aufgetane“ Welt ist für sie eine zwanglose Weite, der Weg in diese Weite hinein ein Ausbruch aus der Enge. Wanderer, die den Auf- und Ausbruch lieben, fühlen sich frei, sobald sie die Stadt verlassen.

Schließlich seien noch jene Wanderer erwähnt, die unterwegs sind, um sich selbst zu finden. Der Wanderpfad hilft ihnen, über sich nachzudenken, die Tiefe der eigenen Seele auszuloten und zur Persönlichkeit zu reifen. Sie begreifen auch in der Schöpfung den Schöpfer und erkennen über sich das Transzendentale. In diesen „Unterwegs-Seienden“ erreicht die in Bewegung umgesetzte „Lebensphilosophie Wandern“ ihre höchste Ausprägung.

Alle diese Sichtweisen des Wanderns zielen auf einen gemeinsamen Inhalt: Es geht um die Gesundheit von Körper, Psyche und Geist. Kaum eine anderer Betätigung des Menschen fördert Gesundheit so umfassend wie die Bewegung in der freien Landschaft. Wandern ist eine vorzügliche Gesundheits-Prophylaxe.

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Unsere Geburtstagskinder ab 70 Jahren

Unsere Geburtstagskinder ab 70 Jahren
(wobei der Jahrgang nicht verraten wird)

 Anna Fanelsa 04.01. Lieselotte Walter 01.04.
 Trautmann, Erika 05.01. Helmut Schäfer 22.04.
 Irmingard Schöning 29.01. Anna Becker   28.04
 Josefine Feldmann 01.02. Hans Biffar 28.04.
 Lehmann, Herbert 02.02. Edwin Theobald  30.04.
 Franz Luck 04.02. Marianne Anderssen 05.05.
 Erhard Gölzer 05.02. Walter Ansorge   05.05.
 Erika Smyrek 09.02. Kurt Eichhorn  22.05.
 Elisabeth Wiedemann 10.02. Ludwig Jacque   22.05.
 Marianne Wondratschek 10.02. Friedhelm Hüsken 25.05.
 Erich Metz 14.02. Elfriede Kuby     27.05.
 Valentin Fröhlich 17.02. Erwin Weppler  03.06
 Eugen Bauer 25.02. Fritz Dürrschmidt 11.06.
 Hermann Kuby 28.02. Eduard Volz 24.06.
 Emil Schwind 28.03. Fritz Ferckel   30.06.
Hilde Jeschke 28.03.    

                      Allen  Geburtstagskindern 

                     

                           einen herzlichen Glückwunsch

 

                                                    und viel Gesundheit!   

 

Wir hoffen, kein Geburtstagskind vergessen zu haben!

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Gedicht von Paul Münch "Mer Pälzer und die Weltachs'"

Wann jemand uf de Infall käm,
Die Achs vun unserem Weltsyschtem
Genaa un dipplich auszurechne
Un in de Landkart inzuzeechne,
Do käms eraus, dass akkurat
Im Mittelpunkt vum Pälzer Staat
Der Punkt leit, der wo ganz gewiß
Die Hauptsach uf'em Weltall is
Der Punkt, wo alles sich drum dreht
Was uf der weite Welt besteht.
Do werde die Weltachs ingeschmeert
Un ufgebast, dass nix passeert,
Was in de Weltelaaf am End
E kleeni Steerung bringe kennt.

Schun seit der Herr die Welt gebaut,
Is uns die Weltachs anvertraut,
Weil meer von alle Menscherasse
 
For so e Amt am beschte basse
Mer bassen uf mer halten Wacht
Mer gewen Dag und Nacht druf acht,
Dass niemand kummt un will se stehle.
Mer schmeere se un dun se öle
Un butzen se als glitzeglatt
 

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Mit Glaspapier un Butzpumad.
Drum dreht sich a wie selbschtverständlich
Die Weltachs ewig un unendlich.
Oh weh! Wär das e Schlag,
Wann plötzlich ame scheene Dag
Mer Pälzer Leit de rappel kräte
Un mir nix, dir nix streike täte!
Das Unglick wär net auszumole:
Do dät uns all de Guguck hole:
Die Erd, die Sunn, de Mond un alles,
Des krät am selbe Dag de Dalles
Im ganze Weltall dät's do bollere
Un alles durchenanner kollere.
Do gäb's ee Riesekuddelmuddel
Die Milchstroß gäb e Mordsgeschnuddel
Un all des scheene Schöpfungs-Sach
Hätt alles rutzebutz die Krach.
Un drum sat unser Herrgott a
Schun glei am vierte Schöpfungsda:
"So", sä't er, "Mond un Stern un Sunn
Die drehe sich un glitzre schun,
Mei Weltachs schnerrt,
s is grad e Spaß
 

   
Seite 2 "Mer Pälzer...."

Als wie e Triller uf de Gass.
Jetzt braicht ich Mensche, wo's verstehn
Mit meiner Weltachs umzugehn,
Wo Kerl sin erschter Qualidät
Un Riese an Gescheidigkeet,
Mit Hern im Kopp, mit Pflicht un Ehr,
Korzum! Die Pälzer missen her
Die missen dann die Weltachs schmeere
Uns's Kugellager repareere."
"un" - sa't er - "dann wird's ingericht
dass alles in der Weltgeschicht
beim Pälzer Volk im Pälzer Staat
sein Ursprung un sein Fortgang hat."

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So sat'er. Un so is es kumm.
Un um die Weltachs runderum,
Do hockt seit viele dausend Johr
Sei Päzer Volk un sorgt defor
Bei Dag un Nacht un früh un spät,
Daß Gottes Weltplan richtig geht,
Un dass es Weltall wird gelenkt,
So wie sich's Gott hat ausgedenkt.

Un was nit in de Palz bassiert
Is Newesach un hat kee Wert.

 

Totenehrung

Wir gedenken unserer verstorbenen

Wanderkameraden und Mitglieder

 

                      Karl Buchert
                      Egon Müller

 

 

 

 

 
Wir werden ihnen ein ehrendes Andenken bewahren.

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Wer betreut die markierten Wanderwege im Pfälzerwald?

Wer...
betreut die markierten Wanderwege
im Pfälzerwald?

12 ehrenamtliche Markierungswarte
allein in unserem Bezirk Mittelhaardt

 Zwei davon sind:
Walter Gutfrucht und Max Ziereisen,
PWV Gimmeldingen 

Sie sind zwei von 12 Ehrenamtlichen, die in unserem Pfälzerwald mehrmals monatlich ihre Freizeit einsetzen. Als Markierungswarte sorgen sie in ihrer Freizeit dafür, dass die von der Ortsgruppe Gimmeldingen betreuten 40 km Wanderwege im Pfälzerwald von der Bevölkerung, Urlaubern und Wanderfreunden ohne Bedenken
und unbesorgt erwandert werden können. 

Ebenso bietet der Pfälzerwald-Verein eine Vielzahl von
Wanderkarten an.

 

                                                         

                          

Sollte man
unterstützen

Textfeld: Sollte man
unterstützen
                                                                        

 
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Zu guter Letzt

Naturschutz war und ist ein zentrales Anliegen unseres Vereins; wir wollen gerade hierbei Vorbilder und Motor sein. Ein Blick ins "Geschichtsbuch" zeigt, daß die Probleme von heute gar nicht so neu sind. So wurde bereits in den dreißiger Jahren dieses Jahrhunderts in deftigen Worten folgendes gedichtet:

Lieber Wanderer merk Dir das:
Geh Auf dem Weg und nicht im Gras
Damit man leicht und ohne Müh'
Dich unterscheiden kann vom Vieh

 Oder:

 Hast Dich gelabt am trauten Ort
Willst dankbar Dich erweisen
Nimmst Du Papier und Schalen fort
So wollen wir Dich preisen 

Oder:

Hast Du gegessen und geruht,
getrunken aus der Flasche,
so steck die Rest, sei so gut,
Einfach wieder in die Tasche

 Oder: 

Es brüllt der Ochs nach Ochsenbrauch
Ich weiß es wohl, Du kannst es auch,
Verbirg jedoch die Tierverwandtschaft
An diesem Punkte in der Landschaft. 

Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.
 

ENDE DER ERSTEN GIMMI "ONLINE" AUSGABE

 

 
   

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